Projekt-Management

Um Strukturen zu verbessern, rationeller zu Arbeiten und um eine Nachhaltigkeit für Unternehmen oder Organisation zu gewährleisten ist ein ausgeprägtes Wissen über die einzelnen Größen und deren Einfluss auf den Erfolg des Betriebes von entscheidender Bedeutung.Ingenieurmäßiger vorgehensweise beim Projektmanagement in Verküpfung mit jahrzehntelanger Beratungserfahrung in der Branche stehen für uns als geeignete Kombination, um für komplexe technische und wirtschaftlich Anforderungen systematisierte Lösungen zu schaffen.Projekte zu entwickeln, zu bearbeiten und zu realisieren gehört dabei zu unserer Kernkompetenz. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung in Beratung und Projektmanagement musste ich immer wieder feststellen, dass nur ein systematisches Vorgehen in Verknüpfung mit einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise notwendig ist, um erfolgreich zu arbeiten und um letztendlich dem Unternehmen echten Nutzen zu bringen.Gerade in umfangreichen Projekten sind Risikoabschätzung, Kostenmanagement, Zeitmanagement, Logistik und Koordination von erheblichen Einfluß auf den Erfolg.Die Kernaufgabe der Optimierung des Unternehmens/Organisation wird daher konsequent im Scenario der verschiedenen Einflußgrössen wie Kosten, Zeitplan, Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit betrachtet.

Aktuelle Projektentwicklung

Aufbau eines Kompetenzzentrums

Bericht Komzet OST

Aufbau eines Clustermanagements

Bericht Holz-Zentralblatt

Moering Engineering hat mit dem Verband Hessischer Zimmermeister e.V. und weiteren Partnern den Aufbau einer  Clusterinitiative Holzbau in Hessen initiiert. Die Initiative soll vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und den Herausforderungen des Struktur- und Klimawandels für das Hessische Zimmererhandwerk eine engere Vernetzung der Betriebe untereinander, mit den Zulieferern und weiteren Institutionen entlang der Wertschöpfungskette schaffen. Darüber hinaus sollen auch die politisch verantwortlichen Kreise stärker eingebunden werden. Besonderes Augenmerk wird die Clusterinitiative auf die Optimierung der Material- und Energieeffizienz bei der Beschaffung, Produktion und der Montage legen. In Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wurden schon erfolgreich derartige Clustermanagementsysteme etabliert.

Bereits seit Mitte der 1990er Jahre zeichnet sich in Hessen ein deutlicher  Strukturwandel des Clusters Forst und Holz ab. Vor allem die Säge- und Hobelwerke mussten deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Die Herstellung von Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigbauteilen aus Holz entwickelte sich dabei im Cluster Forst und Holz zum bedeutendsten Wirtschaftszweig, so die Clusterstudie der Hessenagentur aus dem Jahr 2007. Der Strukturwandel  zu mehr wertschöpfungsintensiven Produktionszweigen und damit mehr Betrieben in diesem Segment ist allerdings auch mit einer Veränderung der technologischen Ausstattung der Betriebe und  steigenden Anforderungen sowohl an die Unternehmer als auch an die Mitarbeiter verbunden. Damit wächst der Druck auf die Betriebe. Flexibilität, Kreativität und Vernetzung werden immer mehr zum Erfolgsfaktor im Wettbewerb.

Zielsetzung

Im geplanten Cluster Holzbau muss insbesondere vor dem Hintergrund der Ressourcenverknappung und  der Nachhaltigkeit das Prinzip der Kaskadennutzung konsequent umgesetzt werden. Die  Strukturen, Kommunikation und Kooperation zwischen den Betrieben und Institutionen sind im Hinblick auf Technologie, Ressourcenschonung und auch im Hinblick auf die Energiewende in Hessen gezielt und nachhaltig zu optimieren.

Weitere Ziele sind die Verbesserung der nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit und die Stärkung der Innovationskraft des Hessischen Zimmererhandwerks.

Eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Informationspolitik rund um den Roh- und Werkstoff Holz als wichtigen nachhaltigen Rohstoff bildet einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit. Letztendlich sollen auch Prozesse und Dienstleistungsstrategien zur Lösung betriebsindividuelle und branchentypische Herausforderungen erarbeitet und umgesetzt werden.

Die Clusterinitiative Holzbau und Ausbau  positioniert sich dabei im Netzwerk Holz als Koordinator sowohl für das verarbeitende Gewerbe wie Zimmerer, Holzbau- und Ausbaubetriebe als auch für die produzierenden Betriebe des Rohstoffs Holz wie Wald- und Forstwirtschaft, Sägeindustrie, Werkstoff-, Hobel- und Holzleimbauindustrie.

Darüber hinaus ist der Cluster eng mit dem Holzhandel und den Zulieferern sowie Forschungseinrichtungen, Dienstleistern und weiteren Institutionen entlang der Wertschöpfungskette vernetzt.

Abstimmungsgespräche mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, der Hessenagentur, der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. , der Architektenkammer Hesssensind sind bereits geführt worden.

Neben der Verbesserung des Wissenstransfers und Wissensmanagements zwischen Unternehmen, Schulen, Fach-  und Hochschulen sowie die Vernetzung zwischen den Unternehmen selbst und deren Zulieferern ist auch eine Potentialanalyse der Brache notwendig, um sich gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik deutlicher positionieren zu können.